Mein Jahresrückblick 2025

Mein Jahresrückblick 2025: Lass los, wenn du beide Hände frei für Neues haben möchtest!

Mein vergangenes Jahr fühlte sich sehr ruhig, fast ein wenig langweilige an, dabei ist so viel passiert und so viel Großartiges entstanden. Es ging bei mir vor allem ums ruhig Werden, Stoppen vom Tun und Funktionieren und ums Loslassen, damit ganz viel Neues und neues Altes in mein Leben kommen konnte. In diesem Jahresrückblick 2025, der mich in den letzten Tagen des Jahres fast ausschließlich in den Bann gezogen hat, berichte ich in großer Dankbarkeit von den wichtigsten Themen, die mein letztes Jahr stark beeinflusst haben und auch von meinen wichtigen Erkenntnissen und AHAs.

Dieses Zurückschauen ist für mich ein wunderbares Abschließen des alten Jahres mit viel Liebe, Wertschätzung und Anerkennung für mich selbst und das Leben. Es stärkt mein Vertrauen, dass alles letztendlich gut ist – so wie es ist – und aus jeder noch so verfahrenen Situation etwas Positives für mich entsteht. Das bestätigt sich für mich immer wieder. Dieser Rückblick hilft mir persönlich auch sehr, darüber klar zu werden, wie ich die Weichen für mein kommendes Jahr stellen kann, um auf meinem Weg und mir treu zu bleiben bzw. immer mehr ich selbst zu werden.

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Diese Themen haben mein 2025 geprägt:

Mein erstes Mandala-Malbuch entstand beim Neujahrskonzert – was ist daraus geworden?

Mein erstes Mandala-Malbuch „Selbstliebe=Mandalas zum Ausmalen mit Reflexionsfragen für DICH“ entstand in meiner Phase des *SEINs*, eigentlich beim ’nichts Tun‘, das ich im letzten Jahr für mich entdecken durfte. Daran dass ich danach sogar noch 6 weitere dieser kreative Tools auf Amazon.de veröffentlichen würde, habe ich damals überhaupt nicht gedacht.

Mir wurde von meiner Mentorin strengstes ’nichts Tun‘ verordnet, damit ich endlich aus meinem Funktionieren und ständigen beschäftigt Sein herauskomme. Das war anfangs sehr merkwürdig für mich und ich hatte das Gefühl, der faulste Mensch auf dieser Erde zu sein!

Aber nach einer Weile veränderte sich meine Wahrnehmung, ich wurde noch achtsamer, ruhender in mir. Ich begann in jedem Moment zu erkennen, was ich gerade möchte, was mir gut tut und was nicht. Ich bemerkte auch viel schneller, wenn ich ich wieder auf eine meiner ‚emotionalen Gruben‘ zusteuerte und brachte mich mit echter und nachhaltiger Selbstfürsorge wieder ‚auf Kurs‘ und in meine hohe Energie, die ich seitdem mühelos halten kann. Das ist ein sehr schöner Zustand, der mich sehr unabhängig vom Außen macht. Ich bringe damit sehr viel positive Energie in die Welt und ziehe damit auch viel Positives in mein Leben. Meine Begegnungen sind sehr wertschätzend und auf Augenhöhe. Wenn doch einmal etwas Unangenehmes passiert, weiß ich genau, was ich brauche, damit es mir wieder gut geht.

In diese Phase meines Lebens fiel auch der Jahresbeginn und damit das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am 1.1.2025, das ich mir immer wieder sehr gerne anhöre. Da mir Zuhören leichter fällt, wenn ich etwas male oder zeichne, habe ich begonnen ein Mandala zu zeichnen. Wenn du es dir ansiehst, kannst du darin die Walzerklänge fast erkennen, oder?

Jedenfalls habe ich dabei bemerkt, wie schnell und auf welch‘ schöne Weise ich blitzschnell aus meinem Verstand und seinem ständigen Denkkarussell gekommen bin. Da ich jemand bin, der gerne auch für andere Menschen mitdenkt, war mir sofort klar, dass wenn es mir so gut hilft, dann kann es auch anderen Menschen gut helfen und vor allem sehr hilfreich sein – vor allem, wenn es mit spannenden Fragen bestückt ist.

Da mir das Zeichnen der Mandalas so viel Freude machte und ich in meinen zahlreichen Workshops schon lange mit Fragen zu den Themen Selbstliebe, dem Finden deiner Freude und deiner Träume gearbeitet habe, war sehr schnell das erste Malbuch „Selbstliebe = Mandalas“ geboren und auch relativ schnell auf Amazon veröffentlicht. Die Themen Träume und dann die Freude folgten als logische Ergänzung zu diesem hilfreichen Trio. Das Träumeerfüller-Journal war anfangs nur für mich gedacht und auf unserem Korsika Trip entstand das Korsika-Reiseführer-Journal, weil mich diese Insel so faszinierte und ich diese Fakten, Tipps und Erkenntnisse gerne für die Nachwelt archivieren wollte – wieder auch als Malbuch und mit vielen Journaling-Seiten – also für die ganze Familie!

Da ich Adventkalender liebe, war klar, dass ich auch Adventkalender mit den Themen Freude und Selbstliebe gestalten werde, weil es davon einfach nicht genug in dieser Welt geben kann. Der Selbstliebe-Mal-Adventkalender ist sogar interaktiv mit Audios und einigen schönen Meditationen verlinkt, und bewirkt tatsächlich einiges. Das finde ich sehr schön und bin richtig stolz darauf!

Wieder mehr Farbe in meinem Leben mit einem coolen Fotoshooting am See & Sauerstoffmasken – für mich selbst!

In meinem Leben vor meinen Kindern war ich begeisterte Flugbegleiterin und trug eine knallrote Uniform mit roten Lippen & co. Als ich in Karenz ging, war ich zuerst einmal froh, völlig ungeschminkt durch die Welt gehen zu können und als dann meine Kinder bei mir waren, hatte ich dazu auch keine Zeit mehr. So schlich sich eine gewisse – praktische – Farblosigkeit in mein Leben ein, die mir anfangs gar nicht so bewusst war. Am Spielplatz und bei den Abenteuern mit den Kindern war es wichtig, praktisch und schmutzresistent gekleidet zu sein, nicht unbedingt bunt – obwohl das auch sehr gut gepasst hätte, finde ich jetzt.

Meine Kinder sind jetzt schon fast erwachsen, meine gewohnte Farblosigkeit blieb jedoch noch eine ganze Weile – einerseits, um natürlich zu wirken und andererseits auch aus einer gewissen Scham heraus, mich nicht unnötig ‚aufdonnern‘ zu wollen. Es ist lustig, dass es im letzten Jahr meine Kinder waren, die mich zum Shoppen begleitet und mir alle möglichen, bunten Teile zusammen gesucht haben, um wieder mehr Farbe in mein Leben zu bringen und das hat mir sehr viel Spaß gemacht!

Genauso wie das Fotoshooting am See mit Ronny Barthel, der mich sehr gut in diesen knalligen Farben abgelichtet und einen Teil meines Wesens auf diese Weise freigelegt hat. Seitdem trage ich wieder viel mehr Bunt und liebe das. Die Farbe rot macht ohnehin immer etwas mit mir, das ich nicht erklären kann, aber das ist eine ganz andere Geschichte!

Mit roten Lippen oder knalligen Farben durch die Straßen zu gehen hat eine interessante Wirkung auf mich und auf andere. Ich fühle mich anders schön, meist fröhlich und sehr selbstbewusst, einfach gut in meiner Haut. Andere Menschen spüren das, sie kommen anders auf mich zu, schauen mich anders an – durchwegs positiv – und es ist anfangs ungewohnt, so intensiv wahrgenommen zu werden, aber sehr schön, weil ich das umgekehrt ja auch sehr gerne tue.

Als Flugbegleiterin gehörte das viele Rot zu meiner Uniform, aber jetzt ist es von mir frei gewählt und Teil meiner Energie, die ich auf diese Weise gut nach außen transportieren kann, wenn mir danach ist.

Ich sehe das jetzt nicht mehr als oberflächlich, sondern empfinde es als einen großen Akt von Selbstliebe, mich hübsch zu machen und mit den Farben zu spielen – für mich selbst. Genauso wie ich gerne Sport betreibe, gerne gesund esse, gerne mit meinem Hund spazieren gehe, usw. um fit zu bleiben – für mich selbst.

Seitdem ich mich selbst an die erste Stelle in meinem Leben stelle – vor allem, was meine Bedürfnisse betrifft – mache ich ganz vieles einfach so – für mich selbst. Ich habe viel dazu gelernt in den letzten Jahren und habe auch erkannt, dass ich von allem (z.B. Liebe, Freude, …) nur dann wirklich geben kann, wenn ich selbst komplett aufgefüllt bin und quasi überfließe.

Ein schönes Bild dazu hören wir immer wieder bei den Sicherheitsanweisungen im Flugzeug: „Bei einem Druckabfall in der Kabine ziehen Sie eine der herabfallenden Sauerstoffmasken zu sich herunter und befestigen Sie diese mit dem Gummiband um Ihren Kopf, danach helfen Sie Kindern und hilfsbedürftigen Personen“.

Gabriele Sirotek nutzt - als ehemalige Flugbegleiterin - dieses 'Bild' der Sauerstoffmasken sehr oft als Metapher für Selbstliebe und Selbstfürsorge.
Ich habe auf meinem letzten Flug ein Foto von der Sicherheitsanweisung gemacht!

Die kleine Prinzessin in uns will zur Kaiserin werden!

Ich werde oft gefragt, warum ich viel von Prinzessinnen, Kaiserinnen, Drachen, Elfen, usw. schreibe und spreche? Das liegt an meiner Liebe zu Märchen und magischen Geschichten, die ich in unseren Alltag umlege, weil ich auch unser Leben sehr magisch finde. Viele Menschen diese Magie allerdings nicht (mehr) erkennen können.

Da mein letztes Jahr recht geprägt war von der Beziehung zu meiner ‚inneren Prinzessin‘, die ja ganz viel mit der Freude, der Kreativität, der Spontanität, dem Spaß und Spielen in meinem Leben zu tun hat, möchte ich hier kurz darauf eingehen.

Vielleicht kennst du Situationen in deinem Leben, wo deine ‚innere Prinzessin“, dein „inneres Kind“, das Ruder völlig übernimmt? Jemand im Außen sagt oder tut etwas und du siehst dich selbst nur noch völlig irrational reagieren: du reagierst über oder erstarrst – je nachdem, wie du es als Kind ‚gelernt‘ hast und weißt danach oft gar nicht mehr, was da wirklich los war? Du hast dich in einer Situation wiedergefunden, die du als Kind ähnlich erlebt hast und warst sofort wieder im alten Muster des Tobens oder des Rückzugs. Diese beiden sind klassische Reaktionen eines kleines Kindes, das sich nicht anders zu helfen weiß. Um solchen triggernden Situationen als Erwachsener nicht ausgeliefert zu sein, ist es wichtig, sich die Ursachen bewusst zu machen und damit daran zu arbeiten.

Diese ‚Arbeit‘ beginnt, wenn du dich beginnst, wirklich kennenzulernen. Wenn du bereit bist, dir anzusehen, wer du bist und wer du nicht bist, welche Masken du dir aufgesetzt hast, welche deine wichtigsten Werte sind, wie du auf andere wirkst, wie du mit gewissen Situationen umgehst, was du gut kannst und was nicht, wenn du deine Talente kennst und auch deine Schwächen akzeptieren kannst, bist du auch bereit, Verantwortung für dich und dein Tun zu übernehmen und dein Leben nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Es geht dabei, um das Erkennen von allem, was DU bist und was aus DIR entspringt. Alle Glaubenssätze und Konditionierungen, die nichts mit DIR zu tun haben, die sich jedoch darüber gelegt haben, kannst du damit in Liebe verabschieden und nur noch DICH leben.

Diese ‚Beschäftigung mit dir selbst‘ ist sehr aufschlussreich, nicht immer angenehm, aber unerlässlich, wenn du mit dir in Frieden sein und ein glückliches Leben führen möchtest. Sie ist auch kein Tagesprojekt, sondern ein Weg, den es sich jedenfalls zu gehen lohnt.

Als ich 2023 mein Buch „Erwecke und liebe die Kaiserin in dir“ geschrieben habe, habe für so einen Weg von der Prinzessin zur Kaiserin den Grundstein gelegt. Ich habe anfangs nur für mich, meine Erkenntnisse und Tools, die ich für meinen eigenen Weg benutzt habe, nieder geschrieben. Als ich gesehen habe, dass diese auch anderen Frauen sehr nützlich sind, entstand daraus – als Konsequenz die Kaiserinnen-Community, die als die Vertiefungs- und Umsetzungsplattform in die Praxis gedacht war. Ich habe sie im letzten Jahr mit einer kaiserlichen Pilotgruppe getestet und gemeinsam haben wir sie für sehr gut und hilfreich befunden.

Um den Zweck dieses Mitgliederbereichs noch klarer darzustellen, bin ich gerade dabei sie auf „Die Kaiserinnen Academy & Community“ umzubenennen, weil das zwei Aspekte dieser Unterstützung sind, die auch getrennt voneinander genutzt werden können: einmal die Academy, der ‚Selbstlern-Bereich‘ mit monatlich wachsenden und sehr hilfreichen Inhalten rund um die Themen Wer bin ich? Was will ich wirklich? Wie finde ich meine Freude und meine Träume wieder? Wie ist mein Weg? usw. und dann der ‚Gemeinschafts-Bereich‘, wo es regelmäßige live-Zooms für den Austausch und Themen, die gerade im Raum stehen, gibt!

Das für mich passende Hundetraining führt zu einem genialen Border Collie Welpenkurs

Ich bin seit mehr als 4 Jahren Hundemensch von einem wunderbaren Border Collie und hatte von Anfang an Hundetrainer, weil ich weiß, dass ein Border Collie ein ganz besonderer Hund ist, der auch ganz besondere Aufmerksamkeit und besonderes Training braucht. Mein Seelenhund Buddy hat am selben Tag Geburtstag wie ich und ist seit Oktober 25 4 Jahre jung. Er hat mich damals als ’seinen Menschen‘ für dieses Leben ausgesucht, zeigt mir täglich, was bedingungslose Liebe ist und ist mein größter Lehrer – gemeinsam mit meinen Kindern. Er ist derjenige, der mich von Anfang an ins Wadel zwickte, wenn ich ihn nicht ganz klar führte und der einfach macht, was er will, wenn er von mir keine Vorgaben bekommt.

Es ist so spannend, wie mein Hund mich spiegelt!

Durch ihn habe ich gelernt, klar zu kommunizieren und zu zeigen, was ich von ihm möchte. Ganz viel dazu beigetragen hat Lorena Safer, unsere ‚Border Collie Flüstererin‘. Sie lebt selbst mit 4 Border Collies und versteht diese Hunde wie keine andere. Sie geht mit ihnen so natürlich und mit so viel Freude um, dass es ein Traum ist ihr zuzusehen. Seit Anfang des Jahres trainieren wir zusammen – anfangs war es ein Trainieren von mir, jetzt wird es langsam aber sicher ein Teamtraining mit Buddy und mir und das ist einfach wunderschön und ich bin einfach nur dankbar und glücklich.

Lorena’s großer Traum war es, einen Border Collie Welpenkurs in die Welt zu bringen, damit jeder Mensch, der sich einen Border Collie in sein Leben holt, diese ‚Einhorn-Hunde‘ – wie wir sie nennen – auch richtig und ihrem Wesen entsprechend behandelt.

Ich fand dieses Projekt von Anfang an als ein großartiges und unterstütze sie jetzt, es auch in die Realität umzusetzen – auch wenn das nicht meine Kernexpertise ist. Oft kommt es anders als man denkt, habe ich erkannt! Ich kann es einfach, was Lorena braucht und es macht mir sehr viel Freude und erfüllt mein Tun mit ganz viel Sinn und Liebe für diese besonderen Wesen. Ich freue mich schon auf alles, was 2026 daraus entstehen wird!

Gabriele Sirotek und ihr Border Collie  und Seelenhund Buddy sind durch das wunderbare Training mit Lorena Safer zu einem richtig tollen Team geworden!
Buddy und ich sind mittlerweile ein großartiges Team!
Gabriele und Lorena nach dem Spaziergang mit 5 Rüden – früher undenkbar!

3 x Südfrankreich in diesem Jahr – Comment ca marche?

Ich liebe das Meer und die Sonne. Ich liebe auch Frankreich sehr und diese schöne Sprache, die ich bei meinem Praktikum in Chalonnes-sur-Loire vor vielen Jahren recht gut erlernt habe. Mich zieht es immer wieder in dieses Land, das mich sehr fasziniert, weil es alles hat und eine enorme Vielfalt aufweist. Da sind Berge, ganz viele Weingegenden, das Meer in den unterschiedlichsten Facetten – vom wilden Atlantik bis zum Mittelmeer, es gibt wunderschöne Schlösser und noch viele mittelalterliche Bauwerke und ganze Städte. Ich liebe die vielen unterschiedlichen Traditionen, jedes Örtchen hat einen herrlichen Wochenmarkt und eine eigene hausgemachte und ganz besondere Tarte.

Ich fühle mich immer sehr wohl in Frankreich und habe bisher fast immer nur den Norden oder Nordwesten besucht außer bei unserer Hochzeitsreise vor fast 30 Jahren. Da haben wir uns die Côte d’Azur angesehen und haben dann eine zweiwöchige Hausbootfahrt am Canal du Midi gemacht – das war natürlich das Highlight. Die Côte d’Azur hatte ich von damals als sehr voll und überteuert in Erinnerung, daher hatte ich sie nicht weiter auf dem Schirm.

Letztes Jahr im November fuhr ich mit meinem Lieblingshund zu einem Retreat nach St. Maxime und lernte diesen besonderen Flecken auf eine neue Weise kennen. Es war fast nichts los, die Strände waren leer, das Wetter war so wunderbar mild, die Sonne schien, wir hatten 15 Grad und konnten die ganzen Tage im Freien sitzen. Mein Herz war einfach nur glücklich und seitdem lässt mich diese Ecke Europas nicht mehr los.

Wir fuhren im Mai nach Korsika – weil wir diese Insel noch gar nicht kannten – und danach hatten wir vor, das kleine Stückchen im Süden nach Sardinien übersetzen, wo wir in den letzen Jahren um diese Zeit immer waren. Korsika war traumhaft schön – wir haben sehr viel gesehen und diese facettenreiche und interessante Insel in ca. 3 Wochen umrundet. Dabei ist ein wunderbarer Reiseführer mit interessanten Fakten zur Insel, einigen Tipps und ganz viel persönlicher Möglichkeit zum Journaling entstanden.

Als wir nach Sardinien übersetzen wollten, wäre erst auf einer Fähre in einer Woche Platz gewesen. Das wollten wir nicht und nahmen kurzerhand die Fähre nach Savona, um danach die Côte d’Azur erneut zu erleben. Besonders gut gefiel es uns in der Region um Ramatuelle – gleich nach St. Tropez, daher blieben wir dort noch eine Weile, bevor wir über die Grandes Alpes wieder nach Hause fuhren.

Das zweite Mal fuhren wir im Oktober – in meinen Geburtstagsmonat – in diese Gegend . Wir wollten eigentlich wieder einen Monat unterwegs sein – unsere Arbeit lässt das gut zu – und uns ‚on the road‘ führen lassen. Ein ganz starker Impuls führte uns nach Éze, wo wir ein wundervolles Quartier in einer ehemaligen Ölmühle fanden, von wo wir direkt auf die mittelalterliche Stadt schauten. Auch diese war nicht so sehr überlaufen wie sonst und wir schauten uns in der schönen – und besonders steilen – Region von Menton bis Monaco um, fuhren täglich runter, gingen spazieren und fuhren wieder rauf bis wir genug hatten und nach einer Woche kurzerhand entschlossen, wieder nach Hause fahren, um meinen Geburtstag letztendlich mit unseren Kindern feiern zu können. Ja, auch diese Art von Spontanität zeichnet uns aus und dafür bin ich meinem Mann wirklich sehr dankbar!

Im Dezember hatte noch einmal eine starke Sehnsucht, an die Côte d’Azur zu fahren – dieses Mal alleine und ohne konkretes Ziel. Ich war beruflich in einem Nebel und wollte einmal alles weglassen und neu starten. Also nahm ich mir ca. 10 Tage Zeit, flog nach Nizza, fuhr dann weiter mit dem Bus nach Antibes, wo ich im alten Viertel für 3 Tage eine kleine Wohnung mit Meerblick gebucht hatte, und ließ mich von da an treiben. Ich folgte jeden Tag aufs Neue meinen spontanen Impulsen, ging spazieren, setzte mich ans Meer, ging durch die alten Gässchen, zum Markt, ich fand wunderbares Buchweizenbrot, kaufte mir ein neues Heft und schrieb alles nieder, was mir einfiel und mich beschäftigte. Nach den 3 Tagen wollte ich weiter ziehen und buchte ich mir eine kleine Wohnung in Cannes. Dorthin fuhr ich mit dem Zug, der im Viertelstundentakt die Küste zwischen Menton und Cannes entlang fuhr. Auch einmal ohne Auto unterwegs zu sein, fand ich sehr abenteuerlich und schön. Ich beobachtete mich auch dort, wie ich mit der neuen Gegend, neuen Menschen umging, die ich unweigerlich kennenlernte. Das war sehr interessant und aufschlussreich für mich – in vielen Aspekten.

Ich lernte mich auf eine neue, nicht bewusste, Weise kennen.

Vor der Abfahrt habe ich mir vorgenommen, von dieser Reise mit nur einer Sache zurückzukommen, die ich auch machen würde – ohne dafür bezahlt zu werden. Und ich habe sie gefunden – wenn auch nicht sofort.

Ich fragte mich, was ich alle meine Kundinnen auch regelmäßig frage: Was mag ich und was mag ich nicht? Was kann ich besonders gut? Wer bin ich? Wer bin ich ohne meine Rollen? Wer will ich sein? Wie will ich mich im Außen darstellen? Und ich fragte auch immer wieder nach meinem Warum! Es gibt nämlich so eine kleine Selbstsabotage in vielen von uns, die wichtige Ziele vor uns selbst verheimlicht und umgekehrt, der Verwirklichung von Zielen dient, die wir gar nicht wirklich wollen, die wir nur vorschieben.

Der Schlüssel dazu ist, der Wahrheit in uns in die Augen zu schauen!

Das tat ich – Tag für Tag – während ich am Meer saß oder spazieren ging, im Café etwas trank oder etwas Leckeres aß. Immer wieder fragte ich mich, was ich tun würde, wenn ich nur noch mit einer einzigen Sache nach außen gehen kann? Und irgendwann kam die Antwort: schreiben, recherchieren, mich weiter entwickeln und damit andere Menschen inspirieren und berühren! Wow, das klang so banal und war plötzlich so stimmig für mich. Zu schreiben war schon immer mein Tool, um zu lernen, um Klarheit und einen Überblick zu erlangen, um auf verschiedene Arten auszudrücken, was in mir vorgeht, meine Gedanken in Form zu bringen. Ich habe das schon immer gemacht und bin gerade dabei, mein 3. Buch mit einem Verlag zu veröffentlichen, ganz abgesehen davon, dass ich dieses Jahr 7 Bücher selbst auf Amazon.de veröffentlicht habe.

Trotzdem habe ich mich nie so richtig als Autorin gesehen!

Diese Erkenntnis traf mich hart und ich habe das auf der Stelle geändert und geübt, mich als Autorin vorzustellen, wenn mich jemand gefragt hat, was ich denn beruflich mache. „Je suis une autrice. Je suis une auteure de livres de conseils pour des femmes, des mamans.“ (Ich bin Autorin von Ratgebern für Frauen, für Mütter.) Das machte Spaß und auf diese Weise gelang es mir auch, mir vorzustellen, wie ich als Autorin so leben könnte. Und mir wurde klar, dass eine Autorin schreibt – nicht nur ein Mal für ein Buch, sondern so oft wie möglich – was auch immer sich daraus entwickeln möchte! Es passte plötzlich alles zusammen. Auch aus Sicht meines Human Designs ist es Teil meiner Lebensaufgabe, mein Wissen auf einfach Weise weiterzugeben und zu lehren, voran zu gehen und als Vorbild ein Leuchtturm für andere zu sein. Mein definierter Verstand ist quasi mein Auftrag, meine Gedanken und Informationen auf meine Weise weiterzugeben, um damit andere Menschen zu inspirieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, für sich selbst zu reflektieren und herauszufinden, was für sie stimmig ist und was nicht. Das geht aber nur, wenn die Menschen auch Inhalte von mir lesen können.

Mit dieser tollen – wiederentdeckten – Erkenntnis flog ich wieder nach Hause und war beseelt und sehr happy! Zack … ein paar Tage nach meiner Rückkehr, kam der Jahresrückblog 25 von Judith Peters auf mich zu und ich spürte sofort, dass ich hier mitmachen wollte. Es war – wie immer – eine sehr gute Entscheidung auf meinen ersten Impuls zu hören, denn hierbei wurde mein Feuer fürs Schreiben wieder entfacht und dafür bin ich unendlich dankbar! Es wird also wieder mehr von mir zu lesen geben! Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass daraus auch Posts und kurze Videos entstehen können!

„Wenn du etwas Neues über dich erfahren oder auch Altes wieder entdecken möchtest, fahre ganz alleine hinaus in die Welt!“

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Skitouren mit Martin, letzter Skiurlaub mit allen Kindern, Sponsion Lina, Dirndl & co, mit Papa bei der 3. Mann-Tour im unterirdischen Wien, Wien-Stadtspaziergang mit Ingrid, besondere Rathaustour, Korsika & Südfrankreich, 80er von Papa am Schneeberg, Loslassen meines schwarzen Beeles, Fertigstellung meines neuen Buches – Suche nach dem Titel, von abgeschnittenen Fingern und anderen Halloween-Leckereien, 100 Jahre Oma, Lebkuchenbäckerei als Weihnachtstreffen,…

Mein Fazit für 2025

Worauf bin ich 2025 stolz?

  • meine Innenschau-Reisen
  • auf mein schönes Verhältnis zu meinen Kindern
  • auf meine Malbücher
  • gelungene Überraschungs-Geburtstagsfeier zu Papa’s 80er
  • mein fertig gestelltes, neues Buch – auch wenn noch der Titel fehlt
  • dass ich begonnen habe, regelmäßig ins Fitnesscenter zu gehen
  • dass Buddy und ich so ein tolles Team geworden sind

Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?

  • Veröffentlichung meiner Malbücher
  • das Geburtstags-Überraschungswochenende für meinen Papa
  • meine ‚alles neu – Reise‘ in den Süden im Dezember
  • das coole Projekt mit meiner Hundertrainerin zu starten

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

  • ich kann sehr gut organisieren und strukturieren
  • ich habe mit meinen Impulsen viel mehr Einfluss auf andere als mir bewusst war
  • ich bin wertvoll – egal, was ich tue oder nicht mehr tue
  • ich muss gar nicht ständig tun, um geliebt zu sein
  • ich ‚kann‘ Beziehung richtig gut
  • ich liebe es, zu schreiben

Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt?

  • ich habe Malbücher kreiert und auf Amazon.de veröffentlicht
  • ich bin vom ständigen Ablenken und Tun ins SEIN gegangen und habe es begonnen zu genießen
  • ich bin ganz alleine weggeflogen mit der Absicht, mich wiederzufinden und führen zu lassen – das war wunderschön und hat mir viel Klarheit gebracht!

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

  • weniger ist oft mehr
  • ich höre immer mehr auf meinen Körper
  • ich muss nichts tun, um geliebt zu sein oder jemandem etwas zu beweisen
  • nicht alles, was dir Menschen oder auch die Medien erzählen ist die Wahrheit – meine Wahrheit erkenne ich selbst, wenn ich darauf höre oder fühle!

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

  • meine Gesundheit und Fitness, die ich mit dem regelmäßigen Besuch eines guten Fitnesscenters und gesunder Ernährung unterstütze
  • meine Familie, weil sie mein großer Rückhalt ist und wir eine schöne und wertschätzende Beziehung zueinander haben
  • die schönen Reisen und Abenteuer, die ich mit meinem Mann und meinem Hund erleben darf – wir lieben es, einfach drauf loszufahren
  • das wunderschöne Geburtstagswochenende meines Papas am Großglockner mit meiner Familie und meinen Eltern

Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?

  • Für mich war es heuer schwierig, MEINE Wahrheit zu erkennen und auch auszusprechen – ohne Rücksicht auf Konsequenzen. Das ist ein Prozess, gelingt mir aber immer besser.
  • Beruflich wollte ich viel mehr erreichen, aber genau da war es so wichtig für mich, einmal zurückzutreten und mir klar zu machen, was wirklich MEIN Ding ist und womit ich anderen Menschen beitragen kann. Ich wollte anfangs nichts von meinen Projekten loslassen bis ich bemerkte, dass ganz vieles davon Ablenkung und Selbstsabotage war.
  • Eine große Herausforderung war für mich, gegen Jahresende einmal alles loszulassen und alleine wegzufahren, um zu MIR zurückzufinden. Da waren Gedanken wie „gerade jetzt vor Weihnachten geht das nicht“, „da ist so viel zu tun“, „was soll ich da alleine machen“, usw. Fazit: Ich hatte eine wundervolle Zeit für MICH und bin mit viel Klarheit zurück gekommen! Ich werde das zukünftig viel öfter tun!

Was ist 2025 richtig gut gelaufen?

  • Ich hatte wunderschöne Museumsmomente in diesem Jahr und habe auch mein neues Buch fertig geschrieben. Den Titel dazu werde ich demnächst gefunden haben und ich freue mich schon auf die Veröffentlichung in 2026!
  • Meine Mandala-Malbücher mit den Reflexionsfragen sind geflutscht, weil es mir unheimlich viel Spaß gemacht hat, sie zu kreieren!
  • Der Start des Border Collie Projektes mit meiner Hundetrainerin war großartig, da kommt aber noch viel mehr in 2026.
  • Ein Gesundungsprojekt mit einer meiner Kundinnen beginnt zu greifen und das ist natürlich wunderschön und ein Geschenk für alle Beteiligten.

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?

  • Ich lasse alles los, was meinen Erfolg in meinem Unternehmen behindert, wie hinderliche Glaubenssätze, mangelnder Unternehmergeist, überholtes Geldmindset, usw.
  • Ich lasse alles los, was mir keine Freude mehr macht und nichts bringt.
  • Ich lasse Schwere und Traurigkeit los, die gar nicht zu mir gehörte und nehme die Freude und Leichtigkeit mit ins neue Jahr!

Mein 2025 in Zahlen – Stand: 28.12.25

  • Aktueller Stand meiner Instagram-Follower: 319 | 536 Beiträge
  • Aktueller Stand meiner Facebook-Fans: 1603 Freunde am Profil und 970 Follower auf der Seite
  • Aktueller Stand meiner TikTok-Follower: 195 | 1801 Likes
  • Aktueller Stand meiner Podcast-Folgen: 270 | 34.424 all time downloads
  • Aktueller Stand meiner youTube-Kanal-Abonnenten: 77 | 139 Videos
  • Anzahl meiner veröffentlichten Blogbeiträge: 550
  • Anzahl meiner Newsletter-Abonnenten: 532
  • Anzahl meiner veröffentlichten Print-Bücher: 9

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders mache

  • Ich gehe noch achtsamer mit mir und allem rund um mich um.
  • Ich denke an meine Erkenntnis: „weniger ist oft mehr“.
  • Ich lege meinen Fokus auf mein Wirken als Autorin und damit aufs Schreiben, mein neues Buch und die Themen darum.
  • Ich achte noch mehr darauf, meine Wahrheit zu erkennen und auszusprechen.
  • Ich bin RADIKAL ICH SELBST!

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Du kannst dir natürlich gerne eines meiner Bücher kaufen – mein *Bücherregal* findest du auf der Startseite meiner Homepage und damit an deinen Themen rund um deine Beziehung zu dir und anderen, deine Selbstliebe, usw. arbeiten.

Ein nächster, intensiverer Schritt ist meine Kaiserinnen Academy & Community, wo du eine schöne und hilfreiche Auswahl an monatlich wachsenden Kursinhalten findest, die du in deinem Tempo und wann und wo immer du möchtest durchgehen und für dich umsetzen kannst. Dabei geht es nur um DICH, darum herauszufinden, was du wirklich möchtest, wer du wirklich bist, welche Träume du dir in diesem Leben noch erfüllen willst und wie dir das gelingt. Es besteht auch die Möglichkeit, die wachsende Community zu nutzen, um dich mit Gleichgesinnten austauschen, zu den monatlichen Live-Calls zu kommen, usw. Hier kannst du gemeinsam mit anderen Frauen in dein Leben wachsen – das ist wunderschön!

Wenn du mehr möchtest oder schneller weiterkommen willst, dann ist eine persönliche Begleitung von mir im 1:1 auch möglich. Buche dir dafür gerne ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir, damit wir gemeinsam herausfinden, wo du gerade stehst und ob und wie ich dich weiter unterstützen kann!

Ich freue mich sehr darauf, DICH kennenzulernen!

PS: Wenn du deine Lebensgeschichte, deinen besonderen Weg, in meinem Glückl*ICH*heits-Podcast als Inspiration für andere Menschen erzählen möchtest, dann schreib mir gerne ein Mail an info@gabrielesirotek.com

Meine Ziele für 2026

  • Mein neues Buch veröffentlichen und dafür gleich Anfang des neuen Jahres einen genialen Titel finden!
  • Mein neues, kostenfreies Geschenk an die Welt „Die 30-tägige Selbstliebe-Reise“ fertigstellen und auf meiner Homepage zugängig machen. Abonniere hier meinen Newsletter, damit du dieses garantiert nicht verpasst!
  • 3-4 Blogbeiträge pro Monat schreiben zu den Themen, die ich ohnehin mit mir herum trage!
  • Ich will 2026 mehrere Gastartikel zu den Themen zurück ins Leben Mama von flügge werdenden Kindern, Selbstliebe, Selbstfürsorge, usw. schreiben. Wenn du einen thematisch passenden Blog hast und auf der Suche nach Gastautoren bist: Melde dich gerne bei mir unter info@gabrielesirotek.com
  • Ich nehme mir immer wieder Auszeiten am Meer und an der Sonne, um unbeeinflusst von Außen reflektieren und schreiben zu können.
  • Ich habe mich mit meinem Mann wieder zu einem Tanzkurs angemeldet auf den ich mich schon sehr freue. Auf mehr Freude und Leichtigkeit im neuen Jahr!
  • Auch möchte ich wieder ‚Einzelzeiten‘ mit meinen Kindern und Eltern einführen, wo wir etwas in Wien unternehmen, ins Museum, Kino, in eine Ausstellung, essen gehen!
  • Mein Motto für 2026 habe ich mir von Judith Peters abgeschaut, aber es passt für mich so gut und fühlt sich so stimmig an, es heißt: RADIKAL ICH SELBST SEIN!

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